Letter of 15th of March 2016, written by my psychiatric Spitex assistance

From Lukasgirtanner
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Important note: I have no cash money anymore at my home since January 2015, everything is in the bank account now. So don't think you can break in at my place and steal something! ;-( Wichtiger Hinweis: Es befindet sich seit Januar 2015 kein Bargeld mehr in meinen Räumlichkeiten, alles befindet sich nun auf dem Konto. Also bitte nicht auf die Idee kommen, bei mir einzubrechen und etwas zu stehlen! ;-(

For more information about this letter and the reasons why this letter was written, see My blog of March 2016#Monday.2C 21st of March 2016. The reason why I published this letter here is because I believe in full transparency and that nobody (including myself) should hide anything...

(Beginning of the letter, the letter begins with the address of the recipient:)

"Gemeinde Pfäffikon

Zusatzleistungen zur AHV/IV

Hochstrasse 1

8330 Pfäffikon ZH

Pfäffikon, 15.03.2016

Titel/Title: Revision 2016, Lukas Girtanner, Bergstrasse 17, 8330 Pfäffikon, Ihr Brief vom 02.03.2016

Sehr geehrte Frau ... (Name ausgelassen / name omitted)

In Antwort auf Ihr Schreiben vom 02.03.2016 Folgendes:

Die von Ihnen erwähnten Einzahlungen von Fr. 11’000 habe ich mit Herrn Girtanner bei einer Entrümplungsaktion in Taschen und diversen Schachteln gefunden. Herr Girtanner leidet, neben seiner paranoiden psychotischen Grundproblematik sowie einer Multiplen-Chemikalien-Unverträglichkeit, an Sammelwut und einer ausgeprägten Messie-Symptomatik.

Auf Nachfrage meinerseits hat er dieses Geld über die Jahre angesammelt, damit er einen eventuellen Platz in der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft „Gesundes Wohnen MCS“ (http://www.gesundes-wohnen-mcs.ch/ Wohngemeinschaft für Menschen mit einer Chemikalien-Unverträglichkeit) finanzieren kann. Zudem hat er sich das Geld reserviert für Dignitas, falls er mit Sterbehilfe aus dem Leben aussteigen möchte (ca. Fr. 10’000).

Diese Gelder hat er bis Dezember 2014 immer verschwiegen, aus Angst, dass diese ihm abgenommen werden. Da wir die Ziele mehr auf Entrümpelung und Zimmerordnung gelegt haben, nahm der Druck bei Herrn Girtanner zu, um zu sagen, dass nicht alles entrümpelt werden kann, da er selber auch nicht mehr wusste, wo überall das Geld lag. Zur Orientierung lege ich eine Kopie des Eintrags des Pflegeverlaufes bei.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch unter (phone number of the assistance person of the psychiatric Spitex omitted) zur Verfügung.

(name of the assistance person from the psychiatric Spitex)

(street of the assistance person)

(place of the assistance person)

(with signature by the assistance person from the psychiatric Spitex)

Lukas Girtanner" (I also signed)

(End of the letter)

And here is the excerpt from the original care/caregiving history that is mentioned in the letter (I cannot publish all of it because it would be too confusing, but about 90 percent of it is published):

(Beginning of the excerpt:) "Titel/Title: 23.12.2014, 11:45 Uhr - 35 Min. Tarif a 45 Min. Tarif b

Hatte sich circa 6 Tage nicht geduscht und gewaschen. Riecht sehr unangenehm. ... (I had to delete one word here, the word represented/signified/meant person_2.) sehr überfordert, auch weil die finanziellen Sachen durcheinander laufen. Zusammen besprochen, wie dies besser geordnet werden kann. Zudem festgestellt, dass er circa 8000 Sfr im Zimmer gehortet hat. Machte dies, damit er einen eventuellen Wohnplatz in einer Genossenschaft finanzieren kann. Austausch ... (I again had to delete one word here, the word represented/signified/meant person_2.), 2.2 Psychoedukative Massnahmen für Patienten und, oder Angehörige (a, 10 min), 3.1 Einüben von Bewältigungssstrategien und Anleitung im Umgang mit: (I had to omit this part here because it would have been confusing.), et cetera - (b, 45 min), 2.3 Unterstützung Angehörige (a, 5 min), 2.6 Abstimmung mit einer zentralen Person im Sinne des Case Managements (a, 5 min)

Geändert am 24.12.2014, 08:42 Uhr: Abgemacht, dass Klient den Betrag wieder auf sein Konto einzahlt. Beratung bezüglich Ergänzungsleistungen und Invalidenrente." (End of the excerpt)

Additional note 1: It is allowed to have up to 37'500 Swiss francs as an amount of exemption / personal allowance (German: "Freibetrag") when receiving needs-based minimum benefits / supplementary allowances/benefits (German: "Ergänzungsleistungen"). So, with my 11'000 Swiss francs in cash money that were at my place until January 2015, I was still far below this amount of exemption. (At the moment, I have around 31'100 Swiss francs on my bank account.) For more information, see http://www.bsv.admin.ch/themen/ergaenzung/00037/01401/?lang=de and https://www.ahv-iv.ch/p/5.01.d . Es ist erlaubt, als Bezüger(in) von Ergänzungsleistungen als Freibetrag bis zu 37'500 Franken Vermögen zu haben. Somit war ich mit meinen 11'000 Franken in bar, welche sich bis im Januar 2015 noch bei mir befanden, immer noch weit unter diesem Freibetrag. (Im Moment habe ich ungefähr 31'100 Franken Vermögen.) Für weitere Informationen siehe die Links gleich oben/vorher am Ende des englischsprachigen Texts.

Additional note 2: By the way, the reason why I had to write this letter is that the local branch office (German: "IV-Zweigstelle") of the federal/cantonal disability benefit insurance (German: "SVA Zürich") wanted to obtain my bank account statement for the whole year 2015 in the beginning of 2016 as part of the regular yearly/annual recalculation of the benefits. 2015 was the first year about which the branch office wanted to see/obtain a statement as part of a general procedure applicable to all recipients of need-based minimum benefits / supplementary allowances/benefits. And on this bank account statement, in January 2015, my in-payment of 11'000 Swiss francs of cash money appeared / was/became evident. I think it is very good that I have to provide my full bank account statement to the branch office because it increases financial transparency. :-) Unfortunately, I cannot upload it here because my bank needs such information for authentication of customers and so, nobody except me and the branch office (and if necesssary people who I personally know) should see it. :-( For more information, see also My blog of March 2016#Monday.2C 21st of March 2016. The same in German: Übrigens ist der Grund, warum ich der IV-Zweigstelle diesen Brief geschrieben habe, dass die IV-Zweigstelle zu Beginn das Jahres 2016 für die regulär jährliche Renten-Neuberechnung meinen Kontauszug für das Jahr 2015 erhalten wollte, wie bei allen EmpfängerInnen von Ergänzungsleistungen. 2015 war das erste Jahr, über welches ich einen Kontoauszug einreichen musste. Und auf diesem Bankkontoauszug war für den Januar 2015 ersichtlich, dass ich 11'000 Franken in bar auf das Konto einbezahlt hatte. Ich denke, dass es sehr gut ist, dass ich diesen Kontoauszug einreichen musste, da dies die finanzielle Transparenz erhöht. :-) Leider kann ich meinen Kontoauszug hier nicht hochladen, weil meine Bank solche Informationen gewöhnlich zur Identifizierung von KundInnen braucht und deshalb nur ich und die IV-Zweigstelle (und allenfalls Personen, welche ich persönlich kenne) den Kontoauszug sehen können. :-( Weiteführende Informationen finden sich unter dem oben am Ende des englischsprachigen Texts zitierten Link.

Additional note 3: All abbreviations in the text were replaced by the full term and all typo and grammar mistakes were corrected. Maybe, I will add a full English translation in the future if I have time.)